Richtung weisen
und Hoffnung schenken

Beratungsangebote für Betroffene

Nach einem traumatischen Erlebnis beraten wir Kinder, Jugendliche und deren Familien. Kinder und Jugendliche können sich direkt an uns wenden, aber selbstverständlich auch Bezugspersonen.

Bist Du unter 18 Jahre alt und musstest Du …

… einen belastenden Todesfall erleben, der Dich aus der Bahn geworfen hat?

… erleben, wie ein Dir nahestehender Mensch sich das Leben genommen oder es versucht hat?

… erleben, wie ein Dir nahestehender Mensch schwer verunglückt ist und nun hast Du Angst, dass er stirbt?

… etwas Schlimmes mit ansehen?

… erleben, dass eine Dir nahestehende Person getötet wurde oder jemand dies versucht hat?

… ein ähnlich belastendes Erlebnis aushalten?

Nun machst Du Dir Sorgen, weil …

… es Dir nicht gut geht und Du Dich fragst, was Du tun kannst.

… Du Dich fragst, ob das, was Du empfindest, „normal“ ist.

… Deine Gedanken nicht mehr zur Ruhe kommen.

… Du Bilder im Kopf hast, die Du nicht wieder loswirst.

… Dich die Frage nach dem Warum nicht loslässt.

… Du nicht weißt, mit wem Du reden kannst.

So helfen wir:

  • Wir überlegen gemeinsam mit Dir, welche Hilfe die beste für Dich ist. Falls Du auf ein anderes Angebot warten musst, überbrücken wir mit Dir die Wartezeit.
  • Wenn das Ereignis erst wenige Tage zurückliegt, erhältst Du ein erstes persönliches Gespräch innerhalb von 24 Stunden.
  • Gemeinsam entwickeln wir „Handwerkszeug“, das Dir hilft, mit der Situation umzugehen.
  • Wir suchen nach Lösungen und achten auf alles, was Dich stark macht.
  • Bei schwierigen Fragestellungen unterstützen und begleiten wir Dich ganz praktisch.
  • Wenn Du es möchtest, beziehen wir auch Lehrer*innen oder andere Fachkräfte mit ein.

Beratung außerhalb Münchens

Wir wollen auch Ratsuchenden über die Stadtgrenzen Münchens hinaus zur Seite stehen. Ruf uns an, wir finden eine Lösung.

Sind Sie Bezugsperson eines Kindes oder einer*eines Jugendlichen, und dieser junge Mensch musste …

… einen belastenden Todesfall erleben und wurde davon aus der Bahn geworfen?

… erleben, dass ein nahestehender Mensch sich das Leben genommen oder dies versucht hat?

… erleben, wie ein nahestehender Mensch schwer verunglückt ist und nun ist zu befürchten, dass die Person stirbt?

… etwas Schlimmes mit ansehen?

… erleben, dass eine nahestehende Person getötet wurde oder jemand dies versucht hat?

… ein ähnlich belastendes Erlebnis aushalten?

Eine detaillierte Liste der Indikationen, bei denen wir helfen, finden Sie hier.

Nun machen Sie sich Sorgen, weil …

… Sie unsicher sind, was Sie Ihrem Kind sagen sollen oder Ihnen die richtigen Worte fehlen;

… es Ihrem Kind nicht gut geht und Sie sich fragen, was Sie jetzt tun können;

… Sie sich fragen, ob die Reaktion Ihres Kindes normal ist;

… Sie befürchten, dass Ihr Kind krank wird;

… Sie nach einer Möglichkeit suchen, mit der eigenen Belastung umzugehen und gleichzeitig Ihr Kind zu unterstützen.

So helfen wir:

  • Wenn Sie akut betroffen sind und das Ereignis erst wenige Tage zurück liegt, erhalten Sie ein erstes persönliches Gespräch innerhalb von 24 Stunden.
  • Sie erhalten eine individuelle Beratung durch eine*n hochqualifizierte*n Traumafachberater*in.
  • Wir suchen nach Lösungen und achten auf alles, was im Umgang mit dem Erlebten Kraft gibt.
  • Gemeinsam mit Ihrem Kind entwickeln wir Strategien und „Handwerkszeug“, das hilft, mit der Situation umzugehen.
  • Bei schwierigen Fragestellungen unterstützen und begleiten wir ganz praktisch.
  • Bei Bedarf arbeiten wir aufsuchend, das heißt wir beraten Sie bei Ihnen zu Hause.
  • Wir erstellen ein Belastungsscreening, Diagnostik und Verlaufsbeobachtungen.
  • Wir arbeiten auf Wunsch mit Einrichtungen wie Schule oder Kindergarten zusammen.
  • Falls Sie weiterführende Hilfsangebote benötigen, helfen wir bei der Vermittlung und überbrücken die Wartezeit.

Beratung außerhalb Münchens

Wir wollen auch Ratsuchenden über die Stadtgrenzen Münchens hinaus zur Seite stehen. Rufen Sie uns an, wir finden eine Lösung.

Wenn noch heute Hilfe gebraucht wird:

Wenn es sofort und noch heute Hilfe braucht, sind folgende Einrichtungen rund um die Uhr erreichbar:

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Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge bietet rund um die Uhr kostenfreie und auf Wunsch auch anonyme Beratung am Telefon, im Chat, per E-Mail, an 25 Standorten auch persönlich.

Telefon                                 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222

Online                                   www.telefonseelsorge.de

Rettungsdienst

Wenn ein Rettungswagen oder notärztliche Versorgung benötigt wird, weil jemand verletzt, akut erkrankt oder in Lebensgefahr ist, kann Hilfe über die zuständige Rettungsleitstelle gerufen werden.

Telefon                                 112

In Gefahrensituationen für sich oder andere sollte die Polizei gerufen werden:

Telefon                                 110

Psychiatrische Notaufnahmen

Wenn eine psychiatrische Notbehandlung benötigt wird oder ggf. eine stationäre psychiatrische Aufnahme, kann man jederzeit in die zuständige Notaufnahme eines Krankenhauses mit psychiatrischer Abteilung und Ambulanz gehen.

Einen Überblick über die psychiatrische Versorgung in den einzelnen Bundesländern gibt es auf:

Für nähere Informationen das gewünschte Bundesland auswählen.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist für die ärztliche Versorgung von Menschen zuständig, die keinen medizinischen Notfall haben, aber nicht bis zur nächsten regelmäßigen Sprechstunde einer ärztlichen Praxis warten können.

Telefon                                 116 117

 Unter dieser Rufnummer wird man, nach Eingabe der eigenen Postleitzahl, an den zuständigen Bereitschaftsdienst weitergeleitet.

Online                                               www.116117.de     

 Auf der Homepage kann man Eingabe der eigenen Postleitzahl Notfallpraxen finden.

Bei einem medizinischen Notfall oder bestehender Lebensgefahr sollte bitte der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 gerufen werden.

Andere Angebote:

Unterstützungsangebote für Familien sind vielfältig und regional durchaus unterschiedlich. Daher kann es sich lohnen Informationen, konkret für die eigene Region zu recherchieren. Unabhängig davon gibt es bundesweit verfügbare Angebote:

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Telefonseelsorge

An die Telefonseelsorge können sich alle Menschen mit allen möglichen Anliegen wenden. Immer wenn das Gefühl da ist, dass Kontakt zu einem anderen Menschen helfen könnte, ist die Telefonseelsorge erreichbar und geschulte Mitarbeiter*innen helfen dabei, die Gedanken zu sortieren, Sorgen zu teilen und Perspektiven zu erarbeiten.

Die Telefonseelsorge bietet rund um die Uhr kostenfreie und auf Wunsch auch anonyme Beratung am Telefon, im Chat, per E-Mail, an 25 Standorten auch persönlich.

Telefon                                 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222

Online                                   www.telefonseelsorge.de

Nummer gegen Kummer

Die Nummer gegen Kummer ist eine Online- und Telefonberatungsstelle bei Sorgen, Problemen und Ängsten für Kinder, Jugendliche und Eltern. Elternberatung findet telefonisch, Kinder- und Jugendlichenberatung telefonisch oder online statt. Die Beratung ist anonym und kostenfrei.

Das Elterntelefon ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr besetzt.

Elterntelefon                                   0800 – 111 0 550

Das Kinder- und Jugendtelefon ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr erreichbar.

Kinder und Jugendtelefon                     116 111

Bundeskonferenz für Erziehungsberatung bke

Die bke bietet Online-Beratung für Eltern und Jugendliche an. Dabei stehen in der kostenfreien und anonymen Elternberatung Einzelberatungen, aber auch Einzel- und Gruppenchats zur Verfügung. So finden man dort also sowohl ein Angebot zur professionellen Erziehungsberatung als auch Austausch mit anderen Eltern zu allen Fragen, Sorgen und Nöten rund um das Thema Erziehung.

Die ebenfalls anonyme und kostenfreie bke-Jugendberatung stellt die Entwicklung junger Menschen in den Mittelpunkt und findet mittels Mailberatung, Einzel- oder Gruppenchat statt. Alle Angebote sind über www.bke.de erreichbar.

Beratungsstellen

Es gibt Beratungsstellen zu vielen verschiedenen Fragestellungen und Themen. Sie versorgen ratsuchende Menschen mit Informationen, helfen dabei einen Überblick in schwierigen Situationen zu bekommen und begleiten, wenn es allein nicht (gut) geht.

Es gibt Angebote, die bundesweit zur Verfügung stehen und andere, die regional unterschiedlich sind. Einen guten Überblick über das Angebot in Ihrer Region finden Sie über die folgenden Hilfe-Portale:

Auf www.familienportal.de finden Sie unter „Meine Lebenslage“ eine große Auswahl passender Beratungsstellen.

Unter www.bke.de finden Sie unter der Rubrik „Für Ratsuchende“ ebenfalls eine umfangreiche Beratungsstellen-Suche.

Psychotherapie

Wenn ein Psychotherapie-Platz gesucht wird, findet man auf beiden der folgenden Seiten eine Therapeut*innen-Suche, mit der die Angebote nach Region und Bedürfnissen gefiltern werden können.

Beim Psychotherapie-Informationsdienst der Deutschen Psychologen Akademie des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) unter: www.psychotherapiesuche.de können viele verschiedene Suchkriterien eingeben werden. Außerdem wird persönliche Beratung zur Therapeut*innen-Suche am Telefon  angeboten. Außer den normalen Telefonkosten entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) leitet auf ihrer Seite www.bptk.de durch Anklicken des entsprechenden Bundeslandes an die zuständige Landeskammer weiter. Dort können über die Therapeut*innen-Suche Psychologische Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen in der eigenen Region gefunden werden.

Psychiatrische Versorgung

Die psychiatrische Versorgung befasst sich vor allem mit psychischen Erkrankungen, bei denen die medikamentöse Therapie eine Rolle spielen könnte.

Passende ambulante Angebote für die ärztliche psychiatrischen Anbindung finden sich unter: https://www.kbv.de/html/arztsuche.php

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