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Zum zehnten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags am OEZ München

Am 22. Juli 2016 erschütterte die tragische Gewalttat am Olympia-Einkaufszentrum München die gesamte Stadt. Neun junge Menschen wurden aus dem Leben gerissen, zahlreiche weitere wurden verletzt oder mussten das Geschehen unmittelbar miterleben. Für viele Kinder, Jugendliche und Familien wirken die Folgen bis heute nach.

Zum zehnten Jahrestag gedenken wir aller Opfer und ihrer Angehörigen. Unsere Gedanken sind auch bei den Menschen, deren Leben durch diesen Anschlag dauerhaft verändert wurde.

Die AETAS Kinderstiftung war gemeinsam mit dem Kriseninterventionsteam des KIT München von Beginn an in die psychosoziale Versorgung eingebunden. Bereits unmittelbar nach dem Anschlag sowie in den darauffolgenden Wochen und Monaten begleiteten unsere Fachkräfte betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Viele standen vor völlig neuen Fragen, belastenden Erinnerungen und tiefen Verunsicherungen.

Wir erinnern an die Opfer und alle Betroffenen des 22. Juli 2016. Ihr Schicksal bleibt unvergessen.

Vom 17. bis 19. Juni 2026 fand im Evangelischen Augustinerkloster in Erfurt der 21. Bundeskongress Notfallseelsorge und Krisenintervention statt. Unter dem Motto „Alles bleibt anders. Resilienzen neu denken.“ kamen rund 300 Fachkräfte und Ehrenamtliche aus ganz Deutschland zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Krisenintervention und Psychosozialen Notfallversorgung zu diskutieren.

Die AETAS Kinderstiftung war bei diesem wichtigen Fachkongress mit zwei Beiträgen vertreten.

Unsere psychotherapeutische Leitung Simon Finkeldei und Sebastian Hoppe (Psychologe AETAS Kinderstiftung) standen mit ihren Beiträgen insgesamt viermal auf der Bühne und brachten zentrale Erkenntnisse aus Forschung und Praxis in den bundesweiten Fachdiskurs ein.

Im Mittelpunkt stand unter anderem die Frage, wie psychosoziale Akuthilfe von Betroffenen selbst erlebt wird. Vorgestellt wurden aktuelle Forschungsergebnisse zur Evaluation psychosozialer Akuthilfe aus Sicht Betroffener – ein Bereich, zu dem es bislang nur wenige systematische Erhebungen gibt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Begleitung von Menschen in komplexen Schadenslagen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen nach belastenden Ereignissen. Anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis wurden Herausforderungen, Risiken und wirksame Strategien in der Akutbegleitung aufgezeigt.

Gerade die Begleitung junger Menschen nach schweren Krisenereignissen erfordert spezialisierte, sensible und wissenschaftlich fundierte Unterstützung. Der Austausch in Erfurt hat erneut deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Forschung, Praxis und interdisziplinäre Zusammenarbeit konsequent miteinander zu verbinden.

Wir freuen uns sehr, dass die Expertise der AETAS Kinderstiftung auf Bundesebene gefragt ist und wir unsere Erfahrungen aktiv in die Weiterentwicklung der Psychosozialen Notfallversorgung einbringen konnten.

Der Kongress hat wertvolle Impulse gesetzt und wir freuen uns, unsere Expertise in den bundesweiten Fachdiskurs einbringen zu können.

Wir freuen uns über die Veröffentlichung des Blogbeitrages „Hilfe in Krisen“ über die AETAS Kinderstiftung. Auf dem Infoportal „Bayern gegen Gewalt“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales sind nun ausführliche Informationen über unsere Arbeit in der KinderKrisenIntervention abrufbar.

Zudem werden auch die hilfreichen Anleitungen und Materialien aus unserem Projekt Kurswechsel dort vorgestellt, die niederschwellig Hilfe in Notfallsituationen bieten können.

Viel Freude beim Lesen.

Hier gehts zum Beitrag

Liebe Freunde, Unterstützer*innen und Kooperationspartner*innen der AETAS Kinderstiftung,

wir sind von der Abendzeitung für die Aktion „Gutes vereint“ in der Kategorie „Kinder“ ausgewählt worden.

Nun läuft bis zum 20. Oktober eine Abstimmung, für die wir Unterstützung benötigen. Damit die AETAS Kinderstiftung eine Chance auf den Gewinn hat, müssen wir möglichst viele Stimmen sammeln. Es wäre eine großartige Unterstützung, wenn unter diesem Link, in der Kategorie „Kinder“ Ihre Stimme mitgezählt werden kann.

Dieser Gewinn würde uns helfen, Kindern und ihren Bezugspersonen nach hoch belastenden Lebensereignissen zur Seite zu stehen und unsere Arbeit unterstützen. Da wir unsere Leistungen kostenlos anbieten, sind wir auf Spenden und Unterstützungen z.B. auch aus Preisgeldern angewiesen.

Wir danken herzlich, für diesen Support und freuen uns sehr, wenn der Link auch weiter geteilt wird.

Bei der 10. Internationalen Fachtagung Psychosoziale Notfallversorgung 2024 waren Tita Kern und Simon Finkeldei als Referenten an den Sursee in der Schweiz eingeladen.

Unter dem Leitsatz „Aus der Praxis – für die Praxis“ sprachen Sie vor einem großen Fachpublikum über praktische Aspekte der Akuthilfe und über die Arbeit der KinderKrisenIntervention der AETAS Kinderstiftung.

Die Fachtagung steht im Zeichen einer Informations- und Weiterbildungsveranstaltung und richtet sich an Helfende in der psychologischen Notfallversorgung, Rettungseinsatzkräfte sowie Mitglieder von Kriseninterventionsteams.

Die praxisorientierten Referate bieten den Tagungsteilnehmenden die Möglichkeit über vorgetragene Einsatzerfahrungen aus Kriseninterventionen die persönliche Fachkompetenz zu erweitern. Ebenso soll die Tagung die Vernetzung von Organisationen und den persönlichen Erfahrungsaustausch fördern.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Kompetenz auch international gesehen wird und immer wieder gefragt ist.

Susanna Rinne-Wolf und Prof. Dr. Arno Deister, Vorsitzender des Preiskomitees © AETAS Kinderstiftung

Am 01. Dezember durfte unsere Mitarbeiterin Susanna Rinne-Wolf einen ganz besonderen Preis für die AETAS Kinderstiftung entgegennehmen.

Die DGPPN und das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit haben uns den DGPPN-Antistigma-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen verliehen.

Ausgezeichnet werden Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen engagieren.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und dass unsere Arbeit gesehen wird.