LupoLeo Award Foto Volksbank BraWo

Fast 300 Bewerbungen sind für den LupoLeo Award eingegangen, nun geht es in die letzte Phase – die AETAS Kinderstiftung ist dabei und freut sich sehr!

Ein Jugendkomitee sichtet jetzt die Bewerbungen in der engeren Auswahl, wofür die AETAS Kinderstiftung unter anderem ein kurzes Vorstellungsvideo eingereicht hat. Am Ende kürt eine prominent besetzte Jury die drei Preisträger. An die erstplatzierte Organisation gehen 30.000,00 Euro, an die zweite 20.000,00 Euro und an die dritte 10.000,00 Euro. Verliehen wird der LupoLeo Award am 19. November.

„Mit dem zweiten LupoLeo Award möchten wir Projekten und Organisationen, die sich in diesen schweren Corona-Zeiten für die Zukunft unserer Kinder einsetzen, Mut machen, wir wollen sie fördern, ihnen eine Plattform bieten und uns für ihr Engagement bedanken“, sagt Jürgen Brinkmann, Initiator des Kindernetzwerks der Volksbank Braunschweig Wolfsburg.

Die AETAS Kinderstiftung hat sich mit ihrem Corona-Hilfsprojekt für den LupoLeo Award beworben. Um Kindern, Jugendlichen, deren Bezugspersonen und Fachkräften im Umgang mit den Belastungen der Corona-Pandemie zu helfen, bot und bietet die AETAS Kinderstiftung eine Krisenberatung. Diese umfasst derzeit ein Informationsangebot von Info-Blättern in elf Sprachen und war in Hochzeiten als Krisenberatung per Chat, Telefon und E-Mail zu erreichen.

 

(Foto: Volksbank BraWo)

AETAS Kinderstiftung Klettertag 2022 Pause hoch oben

Als Deutschlands höchstgelegener Hochseilgarten bewirbt sich der Kletterwald Blomberg selbst. Die Lage auf 1200 Metern brachte an diesem sonnigen Julisamstag eine willkommene Erfrischung gegenüber der heißen Großstadtluft. 24 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren waren am 2. Juli mit 17 Betreuungskräften der AETAS Kinderstiftung und vom Polizeiverein Münchner Blaulicht e. V. angereist, und sie genossen einen Tag in Gemeinschaft und voller Herausforderungen.

AETAS Kinderstiftung Klettertag 2022 Gruppenbild

Bevor die Teilnehmenden nach Alter in mehrere Gruppen aufgeteilt wurden, stellten sie sich noch gemeinsam auf fürs obligatorische Gruppenbild – und ehrten das Geburtstagskind des Tages mit einem Ständchen. Dann ging es ab in die Höhe, und die Teilnehmenden erprobten sich in den verschiedenen Parcours. Dabei taten sich die Erwachsenen oft schwerer als die unerschrockenen jungen Kletternden. Doch auch die Kinder fanden sich gelegentlich in kniffligen Situationen wieder, in denen ihre Geschicklichkeit, ihre Kraft und ihr Mut auf die Probe gestellt wurden.

Die Abenteuer in den Baumwipfeln machten natürlich auch ordentlich Hunger. Im Blomberghaus konnten sich die Teilnehmenden an Schnitzelsemmeln und Pommes stärken und taten dies auch ausgiebig.

Den Weg hinauf zum Kletterwald hatte die gesamte Gruppe in der Seilbahn zurückgelegt. Für die meisten Teilnehmenden folgte auf dem Rückweg ein zweites Highlight nach dem Kletterwald: Von der Mittelstation aus ging es auf der Sommerrodelbahn – je nach Risikofreude – in rasanter oder weniger rasanter Fahrt bergab.

AETAS Kinderstiftung Klettertag 2022 Sommerrodeln

Im Bus ging es wieder zurück nach München und ein perfekter Tag war schneller als gedacht zu Ende.

Kinder von Dorfleben Walchensee übergeben gesammeltes Geld an Nicole Rinder von AETAS Kinderstiftung

Die Nachrichten über den Krieg in der Ukraine sind erschreckend, das gilt für Erwachsene, für Kinder aber umso mehr. Auch in der Dorfschule Walchensee erlebten die Kinder den Kriegsausbruch mit Schrecken und besprachen mit den Erziehungskräften ihre Fragen: Wie geht es den Kindern dort? Wie ist es, wenn man auf der Flucht ist? Können wir etwas für die Kinder tun?

Gemeinsam wurde überlegt, was man tun könnte – die Kinder sollten erfahren, dass sie der Krise nicht ohnmächtig gegenüberstehen, sondern handeln und helfen können. Für einen Osterbasar bastelten sie verschiedene Dinge, die Familien spendeten Kuchen, und dann wurde für den guten Zweck verkauft. 1226,75 Euro nahmen die Kinder so ein. Das Geld sollte an eine Organisation gehen, bei der die Kinder nachvollziehen können, was genau mit ihrem Geld gemacht wird. Bei der Suche nach einer solchen Organisation fanden sie die AETAS Kinderstiftung …

Am 1. Juli besuchte Nicole Rinder, stellvertretende Geschäftsleitung der AETAS Kinderstiftung, die Einrichtung. Sie bekam das eingenommene Geld und einen symbolischen Scheck überreicht und beantwortete Fragen der Kinder zum Waisenhaus Olsztyn in Polen, das die AETAS Kinderstiftung unterstützt. So bekamen die Kinder eine Vorstellung davon, wie es aus der Ukraine geflohenen Waisenkindern in Polen geht und wofür das Geld verwendet wird. Auch über die hiesige Arbeit der AETAS Kinderstiftung wollten die Kinder etwas erfahren.

Wir freuen uns über die tolle Aktion und die Unterstützung für die ukrainischen Kinder im Waisenhaus Olsztyn! Vielen Dank!

Die AETAS Kinderstiftung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine*n Traumafachberater*in für Montag bis Freitag mit 35-40 Wochenstunden.

Die AETAS Kinderstiftung begleitet, betreut und berät traumabelastete Kinder/Jugendliche sowie ihre persönlichen und professionellen Bezugspersonen nach hochbelastenden Lebensereignissen. Wir arbeiten nach dem Grundkonzept der Aufsuchenden Psychosozial-Systemischen Notfallversorgung (APSN).

Für unser Projekt mit den Schwerpunkten Screening, Psychoedukation, belastungs-, trauer-, oder traumaspezifische Stabilisierung und Familienberatung suchen wir zum nächstmöglichen
Zeitpunkt eine*n Mitarbeiter*in für die Akut- und Regelversorgung sowie Unterstützung der Bereiche Dienstorganisation und Netzwerkdatenbank.

Eine 5-Tage-Woche ist für diese Stelle zwingend erforderlich.

Wir wünschen uns

  • Entweder Hochschulabschluss mit sozial-/humanwissenschaftlicher Ausrichtung und psychosoziale Praxiserfahrungen
    oder qualifizierten Berufsabschluss im psychosozialen Bereich (mind. 3-jährige Berufsausbildung) und mind. 3-jährige Berufstätigkeit im psychosozialen Bereich
  • Anerkannte beraterische oder therapeutische Zusatzausbildung oder Bereitschaft diese zu erwerben
  • Traumaspezifische Weiterbildung oder Bereitschaft diese zu erwerben
  • Erfahrung in der niederschwelligen Beratung von Kindern und Erwachsenen
  • Bereitschaft das Beratungsmodell APSN zu erlernen und umzusetzen
  • Bereitschaft aufsuchend zu arbeiten und im Durchschnitt ein Bereitschaftswochenende pro Monat zu übernehmen
  • Hohes Maß an psychischer Stabilität und Bereitschaft sich auf unsere Hauptberatungsthemen wie Sterben, Tod, Gewalt und akute Krisen einzulassen
  • Flexibilität und Teamfähigkeit sowie Bereitschaft zu weiterführender Qualifizierung
  • Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit

Wir bieten u. a.

  • Möglichkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten
  • Mitarbeit in einem erfahrenen Fachteam
  • Supervision
  • Möglichkeit zur weiterführenden Qualifizierung (Beraterische oder therapeutische Weiterbildung oder Zusatzausbildung in Fachberatung – Psychotraumatologie, anerkannt von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und des Fachverbandes Traumapädagogik (vorher BAG), ist bei der Einstellung nicht zwingend erforderlich, muss aber mit Arbeitsbeginn nachgeholt werden.)

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung vorzugsweise in elektronischer Form an

AETAS Kinderstiftung
Dantestr. 29
80637 München

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne
Frau Tita Kern, Tel.: 089- 159 86 960

Lebenskrisen gehen nicht einfach nach kurzer Zeit weg. Sie prägen unser Leben über einen langen Zeitraum. Erschöpfung und Hilflosigkeit sind typische Gefühle einer Lebenskrise – Gefühle, die Eltern besonders belasten, denn sie wollen stark sein für ihre Kleinen. Im Interview mit dem „stern“ sprach Tita Kern darüber und über ihr neues Buch „Wenn das Leben kippt – Ein hilfreicher Kompass für Eltern in Lebenskrisen“. Dabei geht es um die Frage, wie Eltern ihren Kindern, aber auch sich selbst helfen können – und auch um die Frage: Darf mein Kind mich auch mal weinen sehen?

Das Interview ist hier abrufbar.

Tita Kern Abendschau

Stresszeiten und Ausnahmesituationen: Seit der Pandemie erleben insbesondere Familien oft schwere Belastungen. Damit kennt Tita Kern sich aus: Als fachliche Leiterin der AETAS Kinderstiftung hat sie täglich mit Familien in der Krise zu tun. Gerade hat sie das Buch „Wenn das Leben kippt“ veröffentlicht. In der „Abendschau“ des Bayerischen Rundfunks war sie dazu am 21. März zu Gast und erläuterte, was eine Krise ausmacht: Sie dauert, sie verändert das Leben nachhaltig, sie fordert alle Beteiligten sich anzupassen. Und sie hatte einen guten Rat für alle Belasteten: Wenn das Leben hart ist, seien Sie nicht noch hart zu sich selbst. Seien Sie gut zu sich.

Das Interview kann bis zum 21.03.2023 hier angesehen werden.

Immer mehr Menschen fliehen vor dem Krieg in der Ukraine, immer mehr Menschen kommen auch in München an. Die Geflüchteten sind vor allem Frauen und Kinder, einer aktuellen Schätzung zufolge machen Schulkinder die Hälfte der Geflüchteten aus. Nach hochbelastenden Tagen können sie hoffentlich etwas zur Ruhe kommen und sich in Sicherheit fühlen. Doch die erschütternden Erlebnisse wirken weiter. Für Kinder und Jugendliche, die stark unter dem Erlebten leiden und Zeichen sehr hoher Belastung zeigen, bietet die AETAS Kinderstiftung eine spezielle Beratung an. Außerdem stellen wir auf unserer Website Infoblätter mit hilfreichen Inhalten auf Deutsch und Ukrainisch zum Download bereit.

Ein bis drei Einzeltermine

Kinder und Jugendliche, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen sind, können (auf Wunsch gerne mit einer Bezugsperson) bei der AETAS Kinderstiftung ein bis drei Einzeltermine erhalten. Unsere Traumafachberater*innen vermitteln Techniken, die Kopf, Herz und Körper beruhigen und stärken und die später problemlos alleine weiter geübt werden können.

Zeichen für eine sehr hohe Belastung können sowohl besonders starke Gefühle sein (Schreckhaftigkeit, ständige Anspannung, Schlaflosigkeit, immer wiederkehrende Bilder, Weinen, das nicht aufhört und bei dem Trost nicht hilft) als auch scheinbar gar keine Gefühle (Rückzug, Abwendung von allem).

Beratung auch für Bezugspersonen

Auch Bezugspersonen, die sich Sorgen um geflüchtete Kinder und Jugendliche machen, können sich bei uns beraten lassen.

Die Beratungen sind kostenlos und finden in unseren Räumen statt. Wenn ein ruhiger Raum zur Verfügung steht, können wir in Ausnahmefällen aufsuchend arbeiten. Dolmetscher*innen müssen gestellt werden, aber wir können bei der Suche nach Dolmetschenden helfen.

Je nach Nachfrage kann es zu Wartezeiten kommen.

Kontakt:

E-Mail:

Telefon: 089-997409021

Hier finden Sie weitere Informationen zu unserer Traumahilfe Ukraine.

Die Informationen stehen auch auf Ukrainisch zur Verfügung.

 

Die Oma, die nicht mehr leben will; ein Vater, der die Mutter tötet; ein Kind, das einen schweren Unfall beobachtet: In der KinderKrisenIntervention der AETAS Kinderstiftung begegnen uns solche lebenserschütternden Ereignisse täglich.

Wie können Kinder nach einem solchen Erlebnis am besten unterstützt werden? Wie entscheidet sich, ob ein Kind nach einem Schicksalsschlag erkrankt oder nicht? Wie können Eltern für ihre Kinder da sein und zugleich ihre eigene Belastung aushalten?

Kathrin Aldenhoff, Redakteurin der „Süddeutschen Zeitung“, hat dazu in einem Interview unsere fachliche Leiterin Tita Kern befragt.

Das Gespräch können Sie hier lesen: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-kinder-trauma-bewaeltigung-therapie-1.5466556 (Bezahlschranke)

Ein Wesen mit graubraunem Rumpf streckt seine regenbogenfarbenen Glieder von sich. Ein Vierfüßler lässt seine pfeilartige Zunge hervorschnellen, die länger ist als sein grüner Kopf. Ein drittes Tier trägt zwei Höcker auf einem getigerten Körper: So fantasievoll und unverwechselbar sind die Krafttiere, die in dem digitalen Workshop der AETAS Kinderstiftung auf der Münchner Woche für Seelische Gesundheit entstanden sind.

Die Veranstaltung „Kreative Ressourcenarbeit mit Kindern – Wir lassen unser Krafttier entstehen“ war eine von fünf Veranstaltungen, mit denen sich die AETAS Kinderstiftung an der Woche für Seelische Gesundheit vom 7. bis 15. Oktober 2021 beteiligte und die auf großes Interesse stießen.

Krisen betreffen früher oder später im Leben alle Menschen, spätestens seit der Corona-Krise ist das klar. Die Woche der Seelischen Gesundheit bot ein Forum, um sich auszutauschen und zu informieren. Auf über 185 Veranstaltungen und einer digitalen Messe konnten Interessierte, Fachkräfte und Betroffene Hilfsangebote kennenlernen, zusammenfinden und Neues entdecken.

Teil einer erfolgreichen Woche

Bevor am 14. Oktober im Workshop die Krafttiere entstanden, hatten bereits am 11. Oktober Interessierte in dem Vortrag „Kindern in Krisen ein Leuchtturm sein – die AETAS Kinderstiftung stellt sich vor“ die Arbeit der KinderKrisenIntervention kennenlernen können. Am Abend des 14. Oktober informierten sich Fachkräfte und andere Interessierte zum Thema „Kinder in Krisen unterstützen“. Zum Abschluss der Woche am 15. Oktober ließen sich Interessierte zur Frage „Familien während der Corona Pandemie – Was wissen wir (bisher) über die seelische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Eltern?“ auf den aktuellen Erkenntnisstand bringen.

Zusätzlich trat die AETAS Kinderstiftung in der Veranstaltung „Eine Krise – drei Angebote“ am 12. Oktober auf. Gemeinsam mit Sybille Loew von der Münchner Insel Krisenberatung und Heidi Graf von Die Arche Suizidprävention sprach der stellvertretende Leiter Simon Finkeldei über die Bewältigung einer komplexen Krisensituation aus unterschiedlichen Perspektiven.

Wir freuen uns, Teil einer erfolgreichen Münchner Woche für Seelische Gesundheit gewesen zu sein!

 

Eigentlich gehört er zum Jahreskalender der AETAS Kinderstiftung wie Weihnachten und Ostern: unser Klettertag. Nur ist diese Veranstaltung nicht nur pandemie-, sondern auch wetteranfällig. Deswegen mussten wir nicht nur im vergangenen Jahr darauf verzichten. 2021 spielte zum Glück alles mit: die Inzidenzzahlen und das Wetter.

So ging es am 3. Juli für drei Betreuer*innen der Kinderstiftung mit sechs Familien in den Kletterwald Vaterstetten. Anders als üblich nahmen die acht Kinder mit ihren „eigenen Großen“ daran teil – um die Corona-Regeln einzuhalten, kletterten sie mit Erwachsenen aus ihrem Haushalt, nicht mit Fachkräften der Kinderstiftung. Auch konnten wir leider nicht so viele Familien mitnehmen, wie gerne teilgenommen hätten. Das bedauern wir für die Daheimgebliebenen sehr. Der Freude der Mitgefahrenen tat es  keinen Abbruch. Hoch in den Bäumen erprobten sich die Großen und die Kleinen, professionell ausgerüstet und gesichert mit Helm und „Ropeglider“.

Alle genossen Tag und wir hoffen, dass es auch 2022 wieder heißen kann:

„Wir wollen hoch hinaus!“