Forschung bestätigt Arbeitsweise der AETAS Kinderstiftung

Die psychosoziale Notfallversorgung für Kinder und Jugendliche nach Katastrophen und anderen schwerwiegenden Ereignissen war Thema des Forschungsprojektes „Kind und Katastrophe“. Von Oktober 2016 bis Februar 2020 forschte das Team um Prof. Dr. Harald Karutz von der Medicalschool Hamburg dazu, was Kinder und Jugendliche in solchen Situationen brauchen und wie sich Einsatzkräfte gut darauf vorbereiten können.

Die AETAS Kinderstiftung begleitete den Forschungsprozess: Die fachliche Leitung Tita Kern und ihr Stellvertreter Simon Finkeldei waren über den gesamten Zeitraum als beratende Expert*innen für den projektbegleitenden Arbeitskreis geladen.

Die nun in Bonn vorgestellten abschließenden Projektergebnisse bestätigen den fachlichen Ansatz und die Arbeit der AETAS Kinderstiftung. Es wurde deutlich, dass der Blick auf das gesamte Familien- und Bezugssystem von Kindern und Jugendlichen nach belastenden Ereignissen ein wichtiges Kernelement der Versorgung ist. Denn auch die „Großen“ brauchen in diesen Situationen Hilfe, um den „Kleinen“ beistehen zu können. Als ebenso elementar hat sich die ganzheitliche zeitliche Perspektive von der Akut- bis zur mittel- und langfristigen Versorgung bei der Verarbeitungsunterstützung herausgestellt. Die nachhaltige Versorgung ist seit jeher ein zentrales Element im Konzept der AETAS Kinderstiftung: Zehn Tage werden die Kinder im Rahmen der Akutbegleitungen intensiv betreut, bis zu einem Jahr anschließend in der Regelbegleitung.

Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bzw. das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Ergebnisse und weitere Informationen sind unter www.kikat.de zu finden.