Eine besondere Auszeit für unsere Familien: Zu Gast bei „Peppino und der Regenbogenkristall“

Am 6. September wartete auf einige der von der AETAS Kinderstiftung begleiteten Kinder und Familien ein ganz besonderes Erlebnis: Gemeinsam durften wir die Mitmach-Pferdeshow „Peppino und der Regenbogenkristall“ im SHOWPALAST Eventpark München besuchen.

Die Karten für diesen gemeinsamen Ausflug wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Dafür sagen wir von Herzen Danke!

Die Kinder und Jugendlichen, die sich an die AETAS Kinderstiftung wenden, haben hochbelastende Lebensereignisse erlebt. In solchen Situationen verändert sich häufig nicht nur das Leben des betroffenen Kindes, sondern der Alltag der ganzen Familie.

Neben unserer professionellen KinderKrisenIntervention sind deshalb auch positive gemeinsame Erlebnisse wertvoll. Ein Nachmittag, an dem Sorgen für einen Moment in den Hintergrund treten dürfen. Gemeinsam lachen, staunen und mitfiebern. Etwas Schönes erleben und neue Erinnerungen miteinander schaffen. Und vor allem: einfach einmal wieder Kind sein dürfen.

Umso mehr freuen wir uns über die Einladung zu „Peppino und der Regenbogenkristall“. Mit echten Pferden und einer interaktiven Geschichte nimmt die Show Kinder mit in eine Welt, in der es um Mut, Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt geht – Themen, die auch in unserer täglichen Arbeit eine besondere Bedeutung haben.

Wir bedanken uns sehr herzlich beim gesamten SHOWPALAST Eventpark-Team für die großzügige Einladung und dafür, unseren Familien diese besondere gemeinsame Auszeit zu ermöglichen.

Ein ganz besonders schöner Nachmittag mit Pferden, Abenteuer und ganz viel Kinderlachen!

Beisheim Stiftung setzt Förderung der AETAS Kinderstiftung fort

Die AETAS Kinderstiftung freut sich sehr über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Beisheim Stiftung, die unsere KinderKrisenIntervention bereits seit vielen Jahren unterstützt.

Die Beisheim Stiftung begleitet unsere Arbeit seit vielen Jahren als verlässliche Förderpartnerin und begleitet die Entwicklung unseres Angebots mit großem Vertrauen und nachhaltigem Engagement. Diese langfristige Partnerschaft ermöglicht es uns, Kindern und Jugendlichen nach belastenden oder traumatischen Ereignissen schnell und professionell zur Seite zu stehen.

Gerade in den ersten Tagen und Wochen nach einem einschneidenden Erlebnis entscheidet sich häufig, wie gut junge Menschen das Erlebte verarbeiten können. Frühzeitige psychosoziale Unterstützung kann dazu beitragen, akutes Leid zu lindern und das Risiko langfristiger psychischer Erkrankungen zu verringern. Genau hier setzt die KinderKrisenIntervention an.

Uns verbindet die Überzeugung, dass frühe Unterstützung und Prävention entscheidend dazu beitragen können, die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu stärken. Dafür machen wir uns gemeinsam stark.

Im Rahmen eines persönlichen Austauschs mit Joahir Osman, Programmleiterin Bereich Gesundheit, und Anna Keck, Projektmanagement Gesundheit, konnten wir unsere Arbeit vorstellen, Erfahrungen teilen und gemeinsame Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit entwickeln.

Wir bedanken uns herzlich bei der Beisheim Stiftung für das langjährige Vertrauen und die Fortsetzung dieser wertvollen Partnerschaft. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche nach belastenden Lebensereignissen die Unterstützung erhalten, die sie benötigen – frühzeitig, professionell und unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten.

Hilfsfonds Rest Cent unterstützt die AETAS Kinderstiftung

Die AETAS Kinderstiftung freut sich über eine Spende aus dem Hilfsfonds Rest Cent der Mitarbeitenden des E.ON-Konzerns in Deutschland.

Im Rahmen einer Scheckübergabe überreichten Sabine Voit, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Bayernwerk Netz GmbH für die Region Oberbayern, sowie Andreas Lorenz von der Bayernwerk Netz GmbH die Förderung an die Stiftung. Herr Lorenz hatte die AETAS Kinderstiftung als förderwürdige Organisation auf Grund eigener Erfahrung vorgeschlagen und damit die Unterstützung initiiert.

Der Hilfsfonds Rest Cent ermöglicht es Mitarbeitenden des E.ON-Konzerns, mit freiwillig gespendeten Cent-Beträgen ihres Gehalts soziale Projekte zu fördern. So entstehen aus vielen kleinen Beiträgen wertvolle Hilfen für Menschen, die Unterstützung benötigen.

Die Spende kommt unmittelbar der Arbeit der AETAS Kinderstiftung zugute. Sie hilft dabei, Kinder, Jugendliche, Familien sowie Fachkräfte nach belastenden und traumatischen Lebensereignissen schnell, professionell und kostenfrei zu begleiten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitarbeitenden des E.ON-Konzerns, bei Sabine Voit und besonders bei Andreas Lorenz für das Vertrauen und die Unterstützung unserer Arbeit. Gemeinsam leisten wir einen wichtigen Beitrag, damit junge Menschen in Krisen nicht allein bleiben.

https://www.bayernwerk.de/de/ueber-uns/engagement.html

Zum zehnten Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags am OEZ München

Am 22. Juli 2016 erschütterte die tragische Gewalttat am Olympia-Einkaufszentrum München die gesamte Stadt. Neun junge Menschen wurden aus dem Leben gerissen, zahlreiche weitere wurden verletzt oder mussten das Geschehen unmittelbar miterleben. Für viele Kinder, Jugendliche und Familien wirken die Folgen bis heute nach.

Zum zehnten Jahrestag gedenken wir aller Opfer und ihrer Angehörigen. Unsere Gedanken sind auch bei den Menschen, deren Leben durch diesen Anschlag dauerhaft verändert wurde.

Die AETAS Kinderstiftung war gemeinsam mit dem Kriseninterventionsteam des KIT München von Beginn an in die psychosoziale Versorgung eingebunden. Bereits unmittelbar nach dem Anschlag sowie in den darauffolgenden Wochen und Monaten begleiteten unsere Fachkräfte betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Viele standen vor völlig neuen Fragen, belastenden Erinnerungen und tiefen Verunsicherungen.

Wir erinnern an die Opfer und alle Betroffenen des 22. Juli 2016. Ihr Schicksal bleibt unvergessen.

Am vergangenen Samstag fand erneut unser traditioneller Klettertag für die von uns begleiteten Kinder und Jugendlichen statt. Die Veranstaltung ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unseres Jahresprogramms und wird von den Kindern jedes Mal mit großer Vorfreude erwartet.

Im Kletterwald konnten sie sich sportlich ausprobieren, eigene Grenzen überwinden und erleben, wie gut es sich anfühlt, Herausforderungen mit Mut und Ausdauer zu meistern. Das Klettern fördert nicht nur Bewegung und Konzentration, sondern stärkt auch Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Ein besonderer Dank gilt dem Münchner Blaulicht e. V., der diesen Tag erneut unterstützt hat, sowie den Jugendbeamt:innen, die die Kinder und Jugendlichen begleitet und gemeinsam mit ihnen geklettert sind.

Neben der Freude am gemeinsamen Erlebnis sind solche Ausflüge ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Sie ermöglichen den Kindern und Jugendlichen eine wohltuende Auszeit vom oft belastenden Alltag, fördern soziale Beziehungen und zeigen ihnen, dass sie mit dem Erlebten nicht allein sind.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten, unseren Ehrenamtlichen und allen, die diesen besonderen Tag ermöglicht und begleitet haben.

Unser Jahresritual bei der AETAS Kinderstiftung: reflektieren und erinnern

Einmal im Jahr kommen bei der AETAS Kinderstiftung all jene zusammen, die unsere Arbeit möglich machen: Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Honorarkräfte. Menschen, die sich Tag für Tag mit großem Engagement dafür einsetzen, Kinder, Jugendliche und ihre Bezugspersonen in schweren Lebensphasen zu begleiten.

Unser jährliches Jahresritual ist ein besonderer Moment des Innehaltens.

Es ist ein Raum für Rückblick und Ausblick zugleich: Wir schauen auf das vergangene Jahr, tauschen uns über Entwicklungen innerhalb der Stiftung aus und reflektieren gemeinsam, was Kinder, Jugendliche und Familien heute brauchen und wie wir unsere Angebote weiterhin bestmöglich an ihren Bedürfnissen ausrichten können.

Unsere Arbeit bedeutet, Menschen in akuten Krisensituationen zu begleiten. Sie bedeutet, Halt zu geben, Orientierung zu schaffen und Hoffnung zu ermöglichen in Zeiten, in denen vieles ins Wanken geraten ist.

Den Abschluss unseres Jahresrituals bildet deshalb traditionell ein gemeinsames Kerzenritual. In einem stillen, achtsamen Moment gedenken wir all der Kinder, Jugendlichen und Familien, die wir begleiten durften. Jenen, die uns besonders im Herzen geblieben sind. Und all jenen, deren Geschichten wir ein Stück mittragen durften.

Jede Kerze steht für Erinnerung und Mitgefühl.

Dieses Ritual erinnert uns daran, wie wertvoll und bedeutsam unsere Arbeit ist. Es macht uns bewusst, welches Vertrauen uns Familien entgegenbringen, wenn sie uns in ihren schwersten Momenten an ihre Seite lassen.

Wir empfinden dafür tiefe Dankbarkeit.

Vom 17. bis 19. Juni 2026 fand im Evangelischen Augustinerkloster in Erfurt der 21. Bundeskongress Notfallseelsorge und Krisenintervention statt. Unter dem Motto „Alles bleibt anders. Resilienzen neu denken.“ kamen rund 300 Fachkräfte und Ehrenamtliche aus ganz Deutschland zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Krisenintervention und Psychosozialen Notfallversorgung zu diskutieren.

Die AETAS Kinderstiftung war bei diesem wichtigen Fachkongress mit zwei Beiträgen vertreten.

Unsere psychotherapeutische Leitung Simon Finkeldei und Sebastian Hoppe (Psychologe AETAS Kinderstiftung) standen mit ihren Beiträgen insgesamt viermal auf der Bühne und brachten zentrale Erkenntnisse aus Forschung und Praxis in den bundesweiten Fachdiskurs ein.

Im Mittelpunkt stand unter anderem die Frage, wie psychosoziale Akuthilfe von Betroffenen selbst erlebt wird. Vorgestellt wurden aktuelle Forschungsergebnisse zur Evaluation psychosozialer Akuthilfe aus Sicht Betroffener – ein Bereich, zu dem es bislang nur wenige systematische Erhebungen gibt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Begleitung von Menschen in komplexen Schadenslagen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen nach belastenden Ereignissen. Anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis wurden Herausforderungen, Risiken und wirksame Strategien in der Akutbegleitung aufgezeigt.

Gerade die Begleitung junger Menschen nach schweren Krisenereignissen erfordert spezialisierte, sensible und wissenschaftlich fundierte Unterstützung. Der Austausch in Erfurt hat erneut deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Forschung, Praxis und interdisziplinäre Zusammenarbeit konsequent miteinander zu verbinden.

Wir freuen uns sehr, dass die Expertise der AETAS Kinderstiftung auf Bundesebene gefragt ist und wir unsere Erfahrungen aktiv in die Weiterentwicklung der Psychosozialen Notfallversorgung einbringen konnten.

Der Kongress hat wertvolle Impulse gesetzt und wir freuen uns, unsere Expertise in den bundesweiten Fachdiskurs einbringen zu können.

Weihnachtsfreude dank Herrn Thurnes – Ein herzliches Dankeschön!

Alle Jahre wieder… unterstützt uns Herr Thurnes dabei, Weihnachten für die von der AETAS Kinderstiftung begleiteten Kinder zu einem Fest der Freude zu machen. Mit seiner großzügigen Spende ermöglicht er uns, die Kinder mit liebevoll ausgewählten Weihnachtswünschen zu beschenken.

Für diese Kinder, die in ihrem jungen Leben oft schwierige Zeiten durchstehen mussten, sind die Geschenke weit mehr als ein Paket unter dem Baum. Sie sind ein Zeichen der Wertschätzung, des Zusammenhalts und der Hoffnung. Sie zeigen ihnen – Du bist nicht allein! Sie schenken Hoffnung auch in dunkleren Zeiten.

Es ist so schön, Kindern, die durch Lebensstürme gehen müssen, diese Freude bereiten zu können. Dies wäre ohne Menschen wie Herrn Thurnes nicht möglich.

Im Namen der Kinder und unseres gesamten Teams sagen wir: Von Herzen DANKE

für diese Treue und ein Herz für die Kinder!

Wie in jedem Jahr haben wir alle Kinder, Jugendliche und ihre Bezugspersonen zur AETAS Kinderstiftung zum traditionellen Lichterfest eingeladen. 

 

Mit diesem Jahresritual wollen wir nicht nur Abschied vom alten Jahr nehmen, sondern auch Kraft für die kommenden Monate schöpfen.

Wir nehmen uns gemeinsam Zeit für Austausch und Verbindung – bei Punsch und Lebkuchen. Ganz still darf es werden, wenn wir einer vorgetragenen Geschichte lauschen dürfen.

Es werden Laternen gebastelt, die Form ist einheitlich, doch die Gestaltung ist individuell: Jede Lampe spiegelt persönliche Erinnerung, Wunsch oder Hoffnung wider. Danach entzünden wir das Licht und lassen es als Symbol für Verbundenheit, Zuversicht und Gemeinschaft erstrahlen. Jeder kann seines mit nach Hause tragen. Als Licht für die dunkleren Monate die anstehen, aber auch als Licht für Wünsche, Hoffnungen oder zum Gedenken an einen lieben Menschen.

 

Für viele Familien ist dieses Fest ein liebgewonnenes Wiedersehen mit dem Team sowie mit anderen Betroffenen. Ein Moment, der Kraft schenkt und Gemeinschaft stiftet. Wir freuen uns jedes Jahr wieder darauf, diesen besonderen Nachmittag zu gestalten und gemeinsam ein Licht für die dunkle Jahreszeit zu gestalten.

Die AETAS Kinderstiftung wurde mit dem Sozialpreis 2025 für hervorragende Leistungen auf dem sozialen Gebiet von der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand am 12. November 2025 in der Bayerischen Staatskanzlei durch Staatsminister Albert Füracker statt.

Wir danken den Vorsitzenden der Bayerischen Landesstiftung Dr. Markus Söder (Ministerpräsident, MdL) und Alexander König für diese Anerkennung und Herrn Albert Füracker MdL (stellv. Vorsitzender Bayerische Landesstiftung) für die wertschätzende Rede.

Danke auch an Herrn Bernhard Seidenath MdL, für den Vorschlag unserer Stiftung für diesen Preis.

Mit der Auszeichnung wird das besondere Engagement der Stiftung für Kinder, Jugendliche und ihrer Bezugspersonen gewürdigt, die nach traumatischen Ereignissen oder schweren Verlusten Begleitung und KinderKrisenIntervention benötigen.

Wir freuen uns über diese besondere Anerkennung auch für alle Menschen, die unsere Arbeit möglich machen und zu unserem großartigen Team gehören. Gemeinsam zeigen wir Kindern und jungen Menschen in Krisenzeiten, dass sie nicht allein sind.