Ein Wesen mit graubraunem Rumpf streckt seine regenbogenfarbenen Glieder von sich. Ein Vierfüßler lässt seine pfeilartige Zunge hervorschnellen, die länger ist als sein grüner Kopf. Ein drittes Tier trägt zwei Höcker auf einem getigerten Körper: So fantasievoll und unverwechselbar sind die Krafttiere, die in dem digitalen Workshop der AETAS Kinderstiftung auf der Münchner Woche für Seelische Gesundheit entstanden sind.

Die Veranstaltung „Kreative Ressourcenarbeit mit Kindern – Wir lassen unser Krafttier entstehen“ war eine von fünf Veranstaltungen, mit denen sich die AETAS Kinderstiftung an der Woche für Seelische Gesundheit vom 7. bis 15. Oktober 2021 beteiligte und die auf großes Interesse stießen.

Krisen betreffen früher oder später im Leben alle Menschen, spätestens seit der Corona-Krise ist das klar. Die Woche der Seelischen Gesundheit bot ein Forum, um sich auszutauschen und zu informieren. Auf über 185 Veranstaltungen und einer digitalen Messe konnten Interessierte, Fachkräfte und Betroffene Hilfsangebote kennenlernen, zusammenfinden und Neues entdecken.

Teil einer erfolgreichen Woche

Bevor am 14. Oktober im Workshop die Krafttiere entstanden, hatten bereits am 11. Oktober Interessierte in dem Vortrag „Kindern in Krisen ein Leuchtturm sein – die AETAS Kinderstiftung stellt sich vor“ die Arbeit der KinderKrisenIntervention kennenlernen können. Am Abend des 14. Oktober informierten sich Fachkräfte und andere Interessierte zum Thema „Kinder in Krisen unterstützen“. Zum Abschluss der Woche am 15. Oktober ließen sich Interessierte zur Frage „Familien während der Corona Pandemie – Was wissen wir (bisher) über die seelische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Eltern?“ auf den aktuellen Erkenntnisstand bringen.

Zusätzlich trat die AETAS Kinderstiftung in der Veranstaltung „Eine Krise – drei Angebote“ am 12. Oktober auf. Gemeinsam mit Sybille Loew von der Münchner Insel Krisenberatung und Heidi Graf von Die Arche Suizidprävention sprach der stellvertretende Leiter Simon Finkeldei über die Bewältigung einer komplexen Krisensituation aus unterschiedlichen Perspektiven.

Wir freuen uns, Teil einer erfolgreichen Münchner Woche für Seelische Gesundheit gewesen zu sein!

 

Eigentlich gehört er zum Jahreskalender der AETAS Kinderstiftung wie Weihnachten und Ostern: unser Klettertag. Nur ist diese Veranstaltung nicht nur pandemie-, sondern auch wetteranfällig. Deswegen mussten wir nicht nur im vergangenen Jahr darauf verzichten. 2021 spielte zum Glück alles mit: die Inzidenzzahlen und das Wetter.

So ging es am 3. Juli für drei Betreuer*innen der Kinderstiftung mit sechs Familien in den Kletterwald Vaterstetten. Anders als üblich nahmen die acht Kinder mit ihren „eigenen Großen“ daran teil – um die Corona-Regeln einzuhalten, kletterten sie mit Erwachsenen aus ihrem Haushalt, nicht mit Fachkräften der Kinderstiftung. Auch konnten wir leider nicht so viele Familien mitnehmen, wie gerne teilgenommen hätten. Das bedauern wir für die Daheimgebliebenen sehr. Der Freude der Mitgefahrenen tat es  keinen Abbruch. Hoch in den Bäumen erprobten sich die Großen und die Kleinen, professionell ausgerüstet und gesichert mit Helm und „Ropeglider“.

Alle genossen Tag und wir hoffen, dass es auch 2022 wieder heißen kann:

„Wir wollen hoch hinaus!“